Themenbilder „Schulweg“ In St. Gallen Am Mittwoch (15.09.15) (Models Released Für Fussverkehr). Foto: Christine Bärlocher.
SCHULWEG THEMENBILDER
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SCHULWEG THEMENBILDER
Themenbilder „Schulweg“ In St. Gallen Am Mittwoch (15.09.15) (Models Released Für Fussverkehr). Foto: Christine Bärlocher. Schulweg K3 04 Themenbilder „Schulweg“ In St. Gallen Am Mittwoch (15.09.15) (Models Released Für Fussverkehr). Foto: Christine Bärlocher.

Der Schulweg hat auch gefährliche Seiten

Unsere Dörfer sind stark auf die Bedürfnisse des motorisierten Verkehrs ausgerichtet. Die Zahl der Fahrzeuge nimmt laufend zu – und damit auch die Gefahren. Wenn es um sichere Schulwege geht, sind Behörden, Eltern und Kinder gefordert.

Kinder sind im Verkehr gefährdet

Das Queren der Strasse – namentlich stark belasteter Strassen – bildet die grösste Unfallgefahr für Kinder. Die überwiegende Zahl der Kinder durchlebt glücklicherweise eine unfallfreie Schulzeit. Dennoch werden jeden Tag mehr als fünf Kinder in der Schweiz im Strassenverkehr verletzt. Ein Viertel dieser Unfälle ereignet sich auf dem Schulweg.
Während Kinder bis etwa 9 Jahre meist zu Fuss von Unfällen betroffen sind, nimmt zwischen 10 und 14 Jahren die Zahl der Unfälle mit dem Velo stark zu.

Langsamer Verkehr ist sicherer

Ein besonders grosser Risikofaktor ist die Geschwindigkeit. Je höher das Tempo, desto länger sind die Anhaltewege. Die Wahrscheinlichkeit einer Kollision steigt mit zunehmender Geschwindigkeit, ebenso die Schwere der Verletzungen. Je langsamer Fahrzeuge unterwegs sind, desto seltener verunfallen Kinder. Hohe Verkehrsbelastungen und suboptimale Querungssituationen sind zusätzliche Risikofaktoren für Unfälle.
Seien Sie aufmerksam, wenn Kinder unterwegs sind. Denn Ablenkung und fehlende Aufmerksamkeit der Autolenkenden sind ebenfalls für viele Unfälle verantwortlich.
Kinder werden im Verkehrsunterricht instruiert, dass sie die Strasse erst queren sollen, wenn die Räder des Autos stillstehen. Verhalten Sie sich vorbildlich und halten Sie bei Kindern immer ganz an.

Unfallrisiken vermindern

Die gute Nachricht: Verkehrsberuhigende Massnahmen und technische Verbesserungen an den Fahrzeugen haben dazu geführt, dass die Zahl der Unfälle und die Schwere der Unfallfolgen in den vergangenen Jahren auch bei Kindern abgenommen haben.

Verkehrsmittel auf dem Schulweg und Kinder- unfälle

Lesen Sie hier, mit welchen Verkehrsmitteln Kinder zur Schule kommen und welche Gefährdungen auf dem Schulweg lauern.

Verkehrsmittel auf dem Schulweg und Kinderunfälle

Je tiefer die Geschwindigkeit, desto kürzer der Anhalteweg und damit die Wahrscheinlichkeit eines Unfalls. Bei einer Ausgangsgeschwindigkeit von 30 km/h steht ein Auto nach 13 m bereits still, während es bei Tempo 50 km/h an derselben Stelle immer noch ungebremst wäre.