Themenbilder „Schulweg“ In St. Gallen Am Mittwoch (15.09.15). Ein Màdchen (5j) Geht Selbstständig In Der 30er Zone. (Models Released Für Fussverkehr). Foto: Christine Bärlocher.
SCHULWEG THEMENBILDER
SCHULWEG THEMENBILDER
Themenbilder „Schulweg“ In St. Gallen Am Mittwoch (15.09.15). Ein Màdchen (5j) Geht Selbstständig In Der 30er Zone. (Models Released Für Fussverkehr). Foto: Christine Bärlocher. Zwei Kinder (9,11) Auf Dem Trottoir Einer Verkehrsreichen Strasse Am Dienstag (29.09.15) In Wittenbach (Models Released Für Fussverkehr). Foto: Christine Bärlocher

Mit gezielten Massnahmen Sicherheit schaffen

Die grösste Herausforderung bei der Schulwegsicherung ist nicht das Verhalten der Kinder, sondern die Gefahren des Verkehrs. Verkehrsberuhigende Massnahmen erhöhen die Sicherheit, insbesondere für Kinder.

Nicht überall ist es möglich, die Gefahren des Verkehrs so weit zu reduzieren, dass jedem Kind ein gefahrloser Schulweg angeboten werden kann. Die Menge des Verkehrs, der Anteil der Lastwagen und auch die Geschwindigkeiten lassen sich kurzfristig kaum beeinflussen.

Massnahmen an verkehrsreichen Strassen

Bei stark belasteten Strassen geht es darum, die Sicherheit und Aufenthaltsqualität durch Strassenraumgestaltung zu verbessern. Hier sollte der Fussverkehr auf genügend breiten Trottoirs oder separaten Fusswegen geführt werden. Für die Verbesserung der Querungssituation sind möglichst Fussgängerschutzinseln zu erstellen.

Verkehrsberuhigung im Quartier

Auf Quartierstrassen werden Sicherheit und Wohnqualität durch Verkehrsberuhigung und Geschwindigkeitsreduktion verbessert. Das Ziel ist ein funktionierendes Nebeneinander von Fuss- und Veloverkehr auf der einen und motorisiertem Individualverkehr auf der anderen Seite. Erreicht wird das beispielsweise durch Tempo-30-Zonen, Begegnungszonen, durch bauliche Elemente zur Verkehrsberuhigung oder durch punktuelle Sicherungsmassnahmen. Idealerweise sind diese Massnahmen Bestandteil eines Verkehrsberuhigungskonzeptes der gesamten Gemeinde.

Das Wichtigste in Kürze

Tempo-30-Zonen
In einer Tempo-30-Zone hat der Fahrverkehr Vortritt. Die Zufussgehenden dürfen die Fahrbahn überall queren. Fussgängerstreifen werden nur ausnahmsweise markiert.

Begegnungszonen
In einer Begegnungszone haben die Fussgänger Vortritt. Sie dürfen die gesamte Verkehrsfläche benutzen, in Wohnquartieren insbesondere auch zum Spielen. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 20 km/h.

Beide Zonen können nur eingerichtet werden, wenn ein verkehrstechnisches Gutachten vorliegt.

Verkehrstechnische Massnahmen

Lesen Sie hier ausführlich, welche verkehrstechnische Massnahmen für einen sicheren Schulweg möglich sind.

Verkehrstechnische Massnahmen